Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Schnellschach 2018

Termin: Sonntag, 24.06.2018, 11:00 Uhr
Ort:
Stadthalle Oer-Erkenschwick, Berliner Platz 14, 45739 Oer-Erkenschwick
Bedenkzeit: 15 Minuten zuzüglich 10 Sekunden je Zug je Spieler und Partie'
Modus: 7 Runden Schweizer System
Das Turnier wird in folgenden Klassen gem. Teilnehmer DWZ ausgetragen.
Unter 1200, 1200 – 1399, 1400 – 1599, 1600 – 1799, 1800 – 1999, 2000 – 2199, 2200 und größer. Die A-Gruppe wird ELO ausgewertet, daher sind nur Spieler mit FIDE ID startberechtigt. Zusätzlich soll eine eigenständige Meisterschaft der Frauen und der Senioren (Geburtsjahr 1958 und älter) ausgespielt werden.
Bei Punktgleichheit entscheiden Feinwertungen in folgender Reihenfolge: Summenwertung – mittlere Buchholzwertung – direkter Vergleich – Los. Klasseneinteilungen, Spiel- und Turniermodus können in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl angepasst werden. Die im Internet veröffentlichte Gruppeneinteilung ist verbindlich und kann nach dem 23.06.2018 nicht mehr geändert werden.
Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler, die zum Turnierzeitpunkt über eine gültige Spielerlaubnis für einen Verein des SB NRW verfügen.
Regeln: Gespielt wird nach den FIDE-Schachregeln und den Ordnungsbestimmungen des SBNRW e.V. Entscheidungen der Turnierleitung sind endgültig.

Am 06.03.2018 verstarb unser Mitglied Rudolf („Rudi“) Franck. Rudi wurde am 27.01.1932 geboren. 1944 begann er damit, Schach zu spielen. Am 04.02.2018 trat er im Alter von 86 Jahren trotz seiner schon bestehenden schweren Erkrankung in der Verbandsliga 1 des SV Ruhrgebiet zu seinem letzten Spiel im Mannschaftskampf gegen den SF Werden 1 an. Schon allein das zeigt, wie stark er dem Schach verbunden war.
Wie leidenschaftlich er sich dem Schachsport verschrieben hatte, zeigt seine eindrucksvolle Anzahl von - zudem in aller Regel sehr erfolgreich - gespielten Turnieren. Über seine Erfolge sprach er – bescheiden wie er war – leider nie, gleichwohl lassen sie sich allein durch eine Internetrecherche nachhaltig belegen.

Auf dem 71. Kongress in Hattingen wurden folgende Änderungen der Verbandsturnierordnung zur Mannschaftsmeisterschaft verabschiedet.

Streichen der Regionalliga ab dem Spieljahr 2019 / 2020
7.1 Die Mannschaftsmeisterschaft des Verbandes wird in drei Klassen durchgeführt:
7.1.1 in der Verbandsliga (zwei Gruppen),
7.1.2 in der Verbandsklasse (drei Gruppen),
7.1.3 in der Verbandsbezirksliga (sechs Gruppen).
7.2 In jeder Gruppe spielen grundsätzlich 10 Mannschaften.

Übergangsregelung bei Streichung der Regionalliga und Einführung der neuen NRW-Klasse zum Spieljahr 2019 / 2020:
Der SVR meldet dem SBNRW als Teilnehmer der neuen NRW-Klasse die jeweiligen Gruppensieger der Verbandsliga und so viele Mannschaften der Regionalliga, dass alle Startplätze des SVR belegt werden. Alle restlichen Mannschaften der Regionalliga steigen unabhängig von VTO 7.6.2 in die Verbandsliga ab.

Streichen des Startgeldes für Partieerfassungen in der Verbandsbezirksliga
7.3 Die spielberechtigten Mannschaften für die Mannschaftsmeisterschaft des Verbandes sind von ihren Vereinen bis zum 01.06. unter Zahlung des Startgeldes in Höhe von 40 Euro auf das Konto des Verbandes anzumelden. Für die Verbandsbezirksliga wird kein Startgeld erhoben.

Einheitliche Bedenkzeitregel (gültig ab der Saison 2018/2019)
7.5 Die Bedenkzeit beträgt für die Mannschaftsmeisterschaften: Die Bedenkzeit beträgt je Spieler 100 Minuten für die ersten 40 Züge, nach der Zeitkontrolle 50 Minuten je Spieler zusätzlich für die verbleibenden Züge, zusätzlich pro Zug 30 Sekunden von Beginn an (Fischer Modus).

Auf- und Abstieg
7.6 Auf- und Abstieg (Fassung bis 2019/ 2020)
7.6.1 Der Sieger der Regionalliga steigt in die NRW Klasse auf. Die Sieger der einzelnen Gruppen steigen in die höhere Klasse auf. Jeder Bezirk kann eine Mannschaft als Aufsteiger melden - die Änderung gilt zum ersten Mal nach Einführung der Verbandsbezirksliga im Spieljahr 2018 / 2019.
7.6.2 Aus jeder Gruppe steigen die letzten drei Mannschaften ab. Aus der Verbandsbezirksliga steigen die beiden letzten Mannschaften ab.

7.6.3

Diese Stichkämpfe werden im K.O.-System gemäß ASpO 2.8.4 ausgetragen.
7.6 Auf- und Abstieg (Fassung ab 2019/ 2020)
7.6.1 Der Sieger der Verbandsliga steigen in die NRW Klasse gemäß den Regeln der ASpO auf. Die Reihenfolge ergibt sich aus Stichkämpfen der gleich platzierten Mannschaften der beiden Gruppen Die Sieger der einzelnen Gruppen steigen in die höhere Klasse auf. Jeder Bezirk kann eine Mannschaft als Aufsteiger melden.

Bußen
4.3 Die höchstzulässige Geldbuße wird vom Verbandskongress festgesetzt; sie bleibt bis zu einer erneuten Festsetzung gültig. Die Geldbußen betragen bis zu (in Prozent der Höchstbuße, für die Verbandsbezirksliga gilt die halbe Höchstbuße):

Die Turnierordnungen in der kompletten Fassung finden Sie hier

Am 3. März 2018 um 15 Uhr im "Spiellokal" des SV Welper, Zentrum für bürgerschaftliches Engagement, Talstraße 8, 45525 Hattingen findet der 71. Kongress des SV Ruhrgebiet e.V. statt.

Tagesordnung
1. Begrüßung und Feststellung der Stimmberechtigung
2. Berichte der Präsidiumsmitglieder
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Präsidiums
5. Wahlen zum Präsidium gemäß § 6.4 der Satzung
   - Vizepräsident
   - Schatzmeister
   - 2. Spielleiter
6. Wahl der Kassenprüfer gemäß § 7.3.2 der Satzung
  -  zwei Kassenprüfer
  -  Ersatzkassenprüfer
7. Ehrungen
8. Anträge zur Satzung
9. weitere Anträge
10. Haushaltsplanung
11. Terminplanung (gepl. Präsidiumssitzung 10.11.2018, 2.3.2019 72. SV Ruhrgebiets-Kongress in Essen)
12. Sonstiges

Anträge sind bis zum 9.02.18 beim Präsidenten -Ralf Chadt-Rausch, Postfach 12 01 50, 44291 Dortmund- einzureichen

Präsident, Ralf Chadt-Rausch

Der 1. Verbandsspielleiter Frank Strozewski hatte im November 2017 die Vereine der 60 Mannschaften, die in dieser Saison in den Bezirksligen der Bezirke bzw. der Spielgemeinschaften Essen / Mülheim spielen angeschrieben. Ziel war die Sammlung der Wünsche der Vereine, die überwiegend in der neuen Spielklasse starten werden, zur speziellen Ausgestaltung ihres Spielbetriebs.
Am 9. Januar wurden die Ergebnisse dieser Befragung einem Treffen in Oer-Erkenschwick, zu dem diese Vereine eingeladen waren, vorgestellt. Rund 40 Vereinsvertreter waren erschienen, um den Bericht des 1. Spielleiters zu hören und die Ergebnisse auch zu diskutieren.
Im ersten Teil der Infoveranstaltung ließ Frank Strozewski noch einmal die gesamte Entwicklung Revue passieren. Von den ersten Gesprächen in den Gremien des SVR, dem Kontakt zum SV Münsterland mit dem Ziel eines gemeinsamen Mannschaftspielbetriebs, bis zur endgültigen Entscheidung des SVR-Kongresses 2017 spannte er den Bogen. Danach hatten die Vereine die Möglichkeit, diesen Prozess zu kommentieren.
Einhellig begrüßten die Vereine die Infoveranstaltung. Gleichzeitig machten einige Vereine deutlich, dass sie im Vorfeld des Kongressbeschlusses zu wenige Informationen über die Strukturreform erhalten haben. Besonders hervorzuheben ist hier eine gemeinschaftliche Stellungnahme von mehreren Dortmunder Vereinen. Die Meinungsverschiedenheit zu diesem Thema zwischen Teilen des Dortmunder Bezirksvorstandes und diesen Vereinen konnte in der Sitzung nicht beigelegt werden. Die Vertreter aus anderen Bezirken konnten diese Differenzen überwiegend nicht nachvollziehen. So wurde entschieden, die Diskussion, deren Inhalt mutmaßlich stark von bezirksinternen Kommunikationsproblemen der SG Dortmund beherrscht war, in dieser Sitzung mit Teilnehmern aus allen Bezirken nicht weiter zu führen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden dann die Ergebnisse der Befragung zu den einzelnen Punkten und die daraus resultierenden Folgen erörtert:

  • Regelspieltag
    Alle Vereine wünschten eindeutig die Beibehaltung des Regelspieltages Sonntag. Einige zeigten hier die Bereitschaft einer flexiblen Beginn Zeit. Die Mehrheit möchte an den bisherigen Startzeiten 14.00 Uhr bzw. 11.00 Uhr (Essen/Mülheim) festhalten. Grundsätzlich wurde aber einer individuellen Regelung von „Sonderterminen“ zugestimmt.
    Die Verbandsspielleitung wird dem VSA keine Änderung der VTO zu diesem Punkt vorschlagen.

  • Bedenkzeit
    In ihrer gemeinschaftlichen Antwort hatten Dortmunder Vereine die Beibehaltung einer „analogen“ Bedenkzeit gefordert. Die Wünsche der anderen Vereine beinhalteten alle Versionen der „Fischer“-Bedenkzeit. Fast alle dieser Vereine machte deutlich, dass sie mit einer Bedenkzeit „Fischer mittel“ gut leben könnten.
    Frank Strozewski sieht keine Möglichkeit, eine „analoge“ Bedenkzeit langfristig aufrecht zu erhalten. Die Entwicklung der FIDE-Regeln steht dem im Wege. Die Vereine haben in den letzten Jahren fast ausschließlich nur noch Digitaluhren erworben, sodass eine genügende Grundausstattung vorhanden sein sollte.
    Die Verbandsspielleitung wird daher dem VSA vorschlagen, einen VTO-Änderungsantrag mit der Bedenkzeit „Fischer mittel“ für die Mannschaftsmeisterschaft zu formulieren.

  • Partieerfassung
    Hier fiel das Ergebnis gemischt aus. Ein Teil der Vereine lehnte eine Partieerfassung als überflüssig ab. Ein anderer Teil erklärte die Partieerfassung als ein „Nice to have“, das aber nicht mit Kosten für die Vereine verbunden sein dürfte. Eine dritte Gruppe befürwortet auch für die Verbandsbezirksliga das bestehende Modell; es wurde sogar ausdrücklich auf die Zahlungsbereitschaft für diesen Service hingewiesen.
    Die Verbandsspielleitung wird daher dem VSA vorschlagen, einen Alternativantrag zur VTO zu stellen: Die Mehrheit auf dem kommenden Kongress des SVR im März 2018 soll entscheiden, ob das bisherige Modell auch für die Verbandsbezirksliga gelten soll oder ob in dieser Spielklasse eine Partieerfassung nicht durchgeführt wird.
    Eine mögliche Alternative in Form einer Partieerfassung durch die Vereine selbst und nur noch „Aufarbeitung“ bzw. „Resterfassung“ durch den Dienstleister SV MH-Nord muss zunächst geklärt werden. Daher kann ein Antrag mit diesem Inhalt in diesem Jahr noch nicht beschlossen werden.

  • Bußgeldkatalog
    Zwar halten einige Verein den Bußgeldkatalog auch für die Verbandsbezirksliga für angemessen, die Mehrzahl wünscht aber eine Reduzierung. Hierbei werden verschiedene Optionen vorgeschlagen.
    Die Verbandsspielleitung will im VSA einen entsprechenden Änderungsantrag für die VTO erarbeiten. Ziel ist eine Reduzierung der Bußgelder (50 %) und / oder Modifikation von Tatbeständen / Staffelungen.

 Nach gut drei Stunden beendete Frank Strozewski die Veranstaltung. Er bedankte sich für die intensive Diskussion und gegeben Anregungen, die nach Möglichkeit den Spielbetrieb bereichern werden.

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