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Der 67. Kongress des SV Ruhrgebiet hat auf seiner Tagung in Herne beschlossen, dass die Teilnehmergebühren an Turnierleiter - bzw. regionalen Schiedsrichterlehrgängen sowie deren Fortbildungen werden für aktive Mitglieder des SVR in Höhe von 20-25 € bei bestandener Prüfung vom SVR erstattet. Diese Regelung gilt nur für Lehrgänge des SB-NRW und nicht des DSB sowie des Auslandes.

Die Finanzordnung wurde in dem Punkt 8.1 geändert:
Der Kongress wählt zwei Kassenprüfer und zwei Ersatzprüfer. Sie dürfen nicht dem Präsidium angehören. Wiederwahl der tätig Gewordenen ist bis zu zweimal zulässig.

Die Verbandsturnierordnung wurde in folgenden Punkten geändert:
7.6.7 Die Zahl der zusätzlichen Aufsteiger aus der Verbandsliga, der Verbandsklasse und den Bezirken richtet sich nach der Zahl der Absteiger aus der NRW Klasse; sie ist so anzusetzen , dass sich eine Gruppenstärke von zehn Mannschaften ergibt. Nötigenfalls sind Stichkämpfe zwischen den gleich platzierten Mannschaften der einzelnen Gruppen anzusetzen. Jeder Bezirk kann eine Mannschaft als Teilnehmer der Stichkämpfe für die Belegung der verbleibenden Plätze in der Verbandsklasse melden. Diese Stichkämpfe werden im K.o. - System ausgetragen. Die Paarungen ergeben sich aus der DWZ-Durchschnittszahl der gewichtet eingesetzten Spieler der Mannschaft der laufenden Saison. Die beste Mannschaft wird gegen die schlechteste gepaart, die zweit beste gegen die zweitschlechteste usw.

10. DieVerbandseinzelmeisterschaft wird 2014 teilweise ausgesetzt. Die Einzelmeis-terschaft 2014 wird im Rahmen des SV Unser Fritz Open ausgetragen. Nach den Erfahrungen dieser Meisterschaft legt der VSA dem Kongress 2015 ein Konzept und die damit verbundenen Änderungen der VTO für die zukünftige Gestaltung der Einzelmeisterschaften vor.

 

Auf dem 67. SV Ruhrgebiet - Kongress am 01.03.2014  in Herne wurde Karl Hirtz vom Oberhausener SV 1887 wegen seiner langjährigen Verdienste um den Schachsport im SV Ruhrgebiet geehrt.

Im Bild von links: Klaus-Dieter Kapica Schatzmeister SVR, Klaus Beckmann Jugendwart SVR, Ralf-Chadt-Rausch Präsident SVR, Klaus Löffelbein 2. Spielleiter SVR, Karl Hirtz der Jubilar, Michael Rath Vizepräsident SVR.
Bild W. Kölnberger

W. Kölnberger - Er war mit ganzer Seele Schachspieler und aus ganzem Herzen ein 21er: Gerd Sklarz, der im vergangenen Dezember 79 Jahre alt geworden war, verstarb in der Nacht auf Sonntag infolge seiner schweren Krankheit. Wir trauern um einen guten Kameraden, für den der Verein immer an erster Stelle gestanden hatte. Auch als es ihm gesundheitlich schon nicht mehr gut gegangen war, kam es für ihn gar nicht in Frage, die zweite Mannschaft im Stich zu lassen und so sammelte er auch in dieser Saison noch kräftig Punkte im Kampf um den Aufstieg, zuletzt saß er am 17. November gegen die Schachfreunde Gelsenkirchen am Brett.
Mit Gerd haben wir einen ganz Großen verloren, der jahrzehntelang die Geschicke unseres Vereins wesentlich mitbestimmt hat. Ende der vierziger Jahre trat er dem SV 21 bei, gehörte schon bald zu den stärksten Spielern und gewann viele Titel sowohl im Verein als auch außerhalb. Die Ehrenmitgliedschaft wurde im ebenso vom Verein verliehen wie der Ehrenbrief des Schachbundes NRW. Zwanzig Jahre lang war er Redakteur unserer Schachzeitung PATT und hat sich dadurch und durch die sehr lesenswerte Vereinschronik, die er geschrieben hat, um die Dokumentation der Geschichte unseres Vereins verdient gemacht. Lange Jahre hat er noch die Finanzen des Vereins geführt, bis er auch dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen konnte.
Leider haben ihm seine Krankheiten zuletzt nicht mehr gestattet, selber aktiv zu spielen, aber bis kurz vor seinem Tod informierte er sich durch seine Schachfreunde und durchs Internet noch über alles was im Verein passierte. Und wer weiß, vielleicht sitzt er gerade jetzt zusammen mit Willi Klümper ‚oben’ am Brett und analysiert seine letzte Partien …

Bernd Rosen - Unser Vereinsmitglied Karlheinz Hornberg ist am 30.01.2014 im Alter von 84 Jahren verstorben. Er diente unserem Verein SF Katernberg über viele Jahre als Spielleiter und Pressewart, später war er Vorsitzender des Essener Schachverbandes und 2. Vorsitzender des Schachverbandes Industriegebiet (heute SV Ruhrgebiet), der ihn bereits 1984 zu seinem Ehrenmitglied ernannte.

"Die Freude am Schach ist nicht proportional zum Können!" - dieser Satz von Dr. Siegbert Tarrasch traf auf Karlheinz Hornberg in besonderer Weise zu: Obwohl er selbst kein herausragender Spieler war und sich vom aktiven Turnierschach schon lange zurückgezogen hatte, saß er bis ins hohe Alter mit großem Enthusiasmus am Brett und spielte beim Vereinsabend gerne eine freie Partie.

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